Koniferen schneiden

Das mit dem Hochbeet, was ich mir zulegen wollte, hat noch nicht geklappt.
Das sah zwar auf dem Foto ganz gut aus, aber als es dann ankam….
Viel zu dünn und labil!

War zwar preisgünstig, aber es sollte ja länger halten.
Wenn ich davon jedes Jahr ein neues brauche, ist es auf einem mal nicht mehr so preisgünstig!
Na, dann wird es wohl doch Herbst werden, ehe ich ein vernünftiges Hochbeet habe.

Heute habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht.
Wie stur doch manche Menschen sein können!

Um was geht es?

Koniferen schneiden

Ich habe eine Bekannte, die wohnt mit ihrer Familie in einer ganz normalen Wohnung in der Stadt.

Nun sind die Kinder inzwischen aus dem Haus, und da haben sie sich entschieden, sich ein Grundstück zuzulegen.

So nicht mit Wohnhaus drauf, sondern nur für das Wochenende, einen Kleingarten also.

Sie sind auch schnell fündig geworden. Ein kleines Stückchen Erde in einer Kleingartenanlage.
Das Grundstück war allerdings ziemlich verwildert, da der vorherige Nutzer aus Altersgründen nichts mehr machen konnte und schon zwei Jahre nicht mehr auf dem Grundstück war.

Klar gab es da Ärger, aber das war meiner Bekannten egal, ihr gefiel dieser Kleingarten, und im Laufe des Jahres würden sie ihn schon in Ordnung bringen.

Aber anders, als  sie es sich vorgestellt hatte!

Sie waren gerade mal vier Wochen im Garten und hatten gerade angefangen mit entrümpeln, als Sie von der Leitung die Auflage erhielten, die Hecke zum Siedlungsweg zu stutzen.
Auf maximal 1,50 Meter.

Mitten im Sommer!

Nun muß man sagen, daß die Hecke nicht etwa so breit war, daß keiner mehr den Weg passieren konnte.
Nein, sie war einfach nur zu hoch!
Das sind solche schmalen Koniferen, die lieber nach oben als zur Seite wachsen, und dadurch, daß sie nun schon ein paar Jahre nicht geschnitten wurden, waren sie fast drei meter hoch geworden.

Nun ist es ja verständlich, daß in so einer Keingartensiedlung ein gewisser Standard eingehalten werden muß.
Aber jetzt im Sommer (vor ein paar Wochen, als es noch über 30 Grad warm war) diese Hecke um die Hälfte zu kürzen – das könnte ihr Todesurteil sein!

Aber alles reden half nichts, alle Argumente wurden nicht akzeptiert – die Hecke mußte runter!

Ich bin nun mal gespannt, ob sie das überlebt.

Aber für mich wäre so ein Pachtgarten mit so einer uneinsichtigen Diktatur nichts!

Ordnung muß sein, schon klar – aber etwas mit Augenmaß bitte!
Es hätte ja niemanden geschadet, wenn die Hecke erst im Winter zurückgeschnitten worden wäre.

Außer vielleicht dem Ego eines der Vorsitzenden in diesem komischen Verein.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Heribert Dienstorf
    Aug 22, 2013 @ 20:47:49

    Da sieht man, wo das hinführt, diese Bürokratie.
    Klar, daß man in einer Kleingartenanlage nicht machen kann, was man will.
    Aber seinen Garten kaputtmachen, nur weil es den Vorsitzenden gefällt, kann ja wohl nicht sein!
    Ich würde versuchen, Verbündete zu finden, und das Schneiden der Hecke auf jeden Fall bis zum Winter herauszögern.
    Wenn sie kein Hindernis ist, kommt es ja auf ein paar Monate auch nicht an.
    Und wenn die Hecke unter diesem Zwang eingeht, kann man ja mal über Schadenersatz nachdenken!
    Immerhin hat die Hecke ja auch mal Geld gekostet, und eine neue bekommt man auch nicht geschenkt.

    Antwort

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